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Fazit über 100 Tage Leben im Expeditionsmobil

15.3.2023 Oberägeri

Bilder unsere Frankreich-Spanienreise 2022 / 23

Bilder unsere Frankreich-Spanienreise 2022 / 23

Die 100 Tage haben uns nähergebracht und klar die Persönlichkeiten aufgezeigt. Wir hatten sehr schöne Zeiten aber hie und da gab es Zwist der seinen Platz auch benötigt wenn man auf so engem Raum zusammenlebt. Die Reiserei hat uns Beiden sehr gut getan und wir haben es auch genossen. Die Aufenthaltsdauer je Stellplatz würden wir das nächste Mal verlängern, wir werden auf der nächsten Reise mehr Zeit einplanen um die Erholungs- und Genusstage mehr auszukosten. 

Die Beschränkungen verkehrstechnischer Art waren zum Teil mühsam, immer mehr Dörfer oder Städte beschränken die Seitenstrassen auf 10 t, die City's sowieso, meistens nicht befahrbar mit unserem Ungetüm. Es war aber nie unser Ziel Grossstädte zu besuchen, die kennen Moni und ich aus früheren Reisen, wir wollten die Schönheiten der Natur und tolle Aussichten geniessen.

Der Verkehr läuft in Spanien ruhiger ab als hier in Zentraleuropa, die Leute haben mehr Geduld oder mehr Zeit, vielleicht liegt es an der Siesta? Wir sind auf den ganzen 9'917 km nur deren 8 km auf der Autobahn gefahren, Grenzbereich von Spanien nach Frankreich, alles andere auf Nebenstrassen. Die Nebenstrassen haben es zwar in sich aber es lohnt sich alleweil diese Fahrten zu geniessen und sich die Zeit zu nehmen.

Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Spanier/Innen ist wunderbar, immerhin auf der von uns gefahrenen Route.

Stress Situationen haben wir nur zwei gehabt, einmal in Tabernas als sich unser Expeditionsmobil in einem Gartenzaun verfangen hat und das andere Mal als es uns innerhalb weniger Sekunden beide Keilrippenriemen zerrissen hat, vermutlich wegen mangelhaftem Planlauf der Riemenscheiben oder Wankbewegung der Aufhängung der zweiten Lichtmaschine.

Zuhause bei der Reparatur hat sich herausgestellt, dass die Riemenscheibe der Lichtmaschine einen Fertigungsfehler hatte, es wurde alles ohne wenn und aber ersetzt, nun läuft alles einwandfrei!

Die Rückfahrt hatten wir gar nicht eilig, es zog uns nicht nach Hause, eher zaghaft näherten wir uns der Schweiz, wir sind gar nicht Feinde der Schweiz im Gegenteil die Schweiz hat uns Einiges ermöglicht was anderswo vermutlich anders verlaufen wäre.

Ein Fazit über die Technik und Homepage wird in einem separaten Tagebucheintrag. erfasst.



 


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