Schweden - Südschweden

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Testreise mit Carbonkabine nach Südschweden

13.8.2022 Einmal Carbon und nie wieder

Sonnenuntergangsstimmung die zum Träumen einlädt

Sonnenuntergangsstimmung die zum Träumen einlädt

Unser erstes Abenteuer soll beginnen: wir entscheiden uns für Südschweden, Abfahrt Sonntag 7. August, zufällig Moni's 40.Hochzeitstag, wenn das kein gutes Omen ist...

Freitag 5. August die letzten Tage sind enorm hektisch, Erwin muss am Freitag noch mit der Bohnemoni zu Hans Gautschi, Toilette anschliessen, Heizung optimieren, er ist nicht der Einzige, die Firma ist ein Wespennest, Erwin muss am Samstag nochmals hinfahren, kommt schlussendlich um 16 Uhr wieder zurück. Währenddessen habe ich soweit möglich "vorgepackt" und die Wohnung auf Vordermann gebracht, planen wir doch etwa 2 Monate unterwegs zu sein.

Sonntag 7. August wurde es stressig, schlussendlich können wir um 16 Uhr Richtung Kappelen abfahren, wo wir mit unseren Freunden auf unseren ersten .Abend in der Bohnemoni anstossen, Lichterlöschen um 22.30 Uhr, wir schlafen wie die "Herrgöttli".

Dienstag 9. August fahren wir nach Tiengen, wo uns noch das längst versprochene Ersatzmaterial für den Bordcomputer gebracht wird und mit Erwin's Mithilfe z.T. montiert. Währenddessen gehe ich zum nahe gelegenen Edeka, um die vergessenen Sachen zu posten, ha,ha,ha ! Gegen 19 Uhr fahren nach Lauchringen an der Wutach auf den kleinen Stellplatz, wo wir "natürlich" Aufsehen erregten.

Nächsten Morgen Weiterfahrt nach Köln, ca 600km, die Tanks werden mit günstigem Diesel gefüllt,1.97 Euro anstatt 2.35 Fr.

Donnerstag 11. August ganztägige intensive Besprechung mit OrangeWork, wir übernachten auf dem Firmengelände fahren dann weiter zur holländischen Grenze um uns in einem riesigen, jedoch enttäuschenden Campingshop um zu sehen. Diesen Abstecher hätten wir uns ersparen können.

Samstag 13. August Weiterfahrt nach Esterwegen zum Erika See, eigentlich wollten wir hier endlich etwas zur Ruhe kommen, aber oft kommt es anders als man denkt. Uih, Erwin demoliert die Regenrinne vom Gemeindeschuppen, er denkt nicht an unsere hinten angehängten Fahrräder, Meines sieht etwas "krumm" aus! Obwohl wir die Gemeinde sofort telefonisch informierten, ein Angestellter innert nützlicher Frist vorbeikam, unsere Daten aufnahm, konnte es ein Camper nicht lassen, die Polizei zu alarmieren, weil er Angst hatte es bestehe Fahrerflucht. Die beiden Polizisten sind sehr kooperativ, schenken uns sogar die Bearbeitungsgebühr und waren der Meinung, sie hätten gar nicht kommen müssen, es sei ja alles bestens geregelt !!!

Sonntag 14. August bei solchen Leuten wollen wir nicht länger bleiben also fahren wir heute schon weiter und werden in Nordleda auf dem Crohnshof herzlich empfangen, decken uns im Hofladen mit wunderbarem Gemüse, Obst und Fleisch ein. Können sogar draussen essen, so soll's doch sein!

Aber eine Erfahrung, da müssen wir den Riegel schieben: es kommen laufend Neugierige und wollen reinschauen, unsere Entgegnung: wir kommen ja auch nicht an Ihre Wohnungstür und begehren in das Schlafzimmer zu gucken !

Wir geniessen den Montag mit allerlei "Ärbetli", Erwin am Fahrzeug und Staukästen, ich im Inneren.

Wir fahren in's Dorf, da der Velohändler verspricht mein havariertes Fahrrad anzuschauen, welche Enttäuschung: er habe erst nächste Woche Zeit, das ist ihm beim Telefongespräch nicht eingefallen. So fahren wir weiter nach Königsberg, wieder ein Stellplatz beim Bauernhof.

Mittwoch 17. August Besuch von Thomas Scholz, gemütliches Mittagessen und plaudern, er war natürlich auch gespannt auf unser "Vehikel" und wollte alles genau wissen.

Ausnahmsweise geht es heute Donnerstag 400km auf der Autobahn, Grenze zu Dänemark ging reibungslos, dummerweise nahmen wir die LKW Spur und die Dame am Schalter wusste nicht wo wir die Maut zahlen müssen, liess uns durch, wir können nur hoffen, dass uns Zuhause nicht eine saftige Busse erwartet. Übernachtung auf dem Bauernhof "Giodset" in Vadum, wir buchen die Fähr Tickets online, dank dem , dass wir einen Drucker an Bord haben, funktioniert das tipptopp.

Freitag 19. August wir gehen auf sicher, sind dann aber viel zu früh am Fährhafen, alle Tore sind noch geschlossen. So ein Fähr Tag verläuft ähnlich wie ein Flugtag. Überfahrt ist sehr ruhig von Frederikshavn nach Göteborg in Schweden. Das Navi findet leider unseren gewünschten Stellplatz nicht, auch schlagen alle Versuche unsererseits fehl. Wir fahren weiter nach Diseröd, wo wir mit einem Obwaldner Pärchen stehen. Wie die letzten Nächte regnet es auch diese Nacht durch und am Morgen stellen wir mit Schrecken fest, dass Erwin's Matratzenecke am Kopfende nass ist!

Nachdem sich in Norwegen die Mautgebühren kompliziert gestalten, bleiben wir in Schweden. Wir geniessen das gemütliche Fahren auf Nebenstrassen, parken in Bentsfors am Quai und kochen das erste Mal "richtig": frischen Lachs dampfgaren mit Karotten.

Sonntag 21. August wunderschöne Fahrt nach Ambjörby Erwin aktiviert den Grill, alles passt, so bleiben wir noch einen Tag, es gibt nach wie vor immer etwas zu tun. Auch diese Nacht kräftiger Regen, auch beim Esstischfenster feucht. Erwin klebt alle Fenster rundherum ab. Wir parkieren um, an die Sonne, die Solarpanelen laden nicht. Ein langes Gespräch mit KlaTrucks, Heiko, einige Ratschläge helfen, dass wir weiterreisen können, fixieren aber einen Termin auf dem Heimweg.

Dienstag 23. August wunderschöne Fahrt nach Appölö per Zufall finden wir einen guten Platz am Fluss, erst 14 Uhr, Wasser bunkern und Wäsche waschen, dann geniessen wir wieder einen gemütlichen Grillabend.

Mittwoch 24. August nach der Wäsche grad nochmals Wasser auffüllen dann führt uns eine wunderschöne Piste / Schotterstrasse nach Bendsgard wieder ein freier Badeplatz, schön und ruhig, nochmals eine Wäsche.

Donnerstag 25. August warten bis auch der letzte Rest der Wäsche und Moni's Haare trocken sind. Gegen Mittag fahren wir Richtung Motala zum Naturreservat Bredsjömossens einem traumhaftschönen gratis Stellplatz 58.8002, 15.1804

Die Fahrt durch die Stadt gestaltete sich problemlos, ebenso das Parkieren auf dem riesigen Museums Parkplatz. Wir verbringen etwa eine Stunde in dem wirklich interessanten Motormuseum, auch für weibliche Wesen! Etwa eine halbe Stunde südwärts weiter finden wir einen Stellplatz mit Blick auf den Vätternsee, heute ist der erste Tag ohne Sonnenschein.

Samstag 27. August dank Meteo Blue wissen wir wo's sonnig ist, also geht's südwestlich ca 200km nach Mösteras, die Stellplatzsuche gestaltet sich am Wochenende schwierig.

Sonntag 28. August bei Kalmar geht die "137" zur Insel Öland rüber, das Wetter ist mittelprächtig, immer wieder Schauer, wir parkieren auf dem grossen Parkplatz vom Schloss Borgholm, das Schloss ist leider geschlossen. Es goss die ganze Nacht, die Parkwiese verwandelt sich in eine Seenlandschaft, da schickt man keinen Hund nach draussen. Erwin quält sich durch's langsame Internet und ich  beschäftige mich an der Nähmaschine, fast wie Zuhause, und am Abend gibt's noch einen kleinen Spaziergang.

Dienstag 30. August zuerst schlendern wir durch Borgholm City, für uns nichts Sehenswertes, dann 86 km zum nördlichsten Punkt, Spaziergang rund um's Kap, wilde Natur, herrlich, wir stehen in Böda Hamn direkt am Strand, ich hab' sogar Zeit zum Brot zu backen.

Mittwoch 31. August 163km weiter bewundern wir den längsten Sandstrand von Schweden und suchen vergeblich die versteinerten Pilze, fahren auf der andern Seite wieder südlich und finden wieder einen freien Stellplatz direkt am Meer.

Donnerstag 1. September noch 130km dann erreichen wir den südlichsten Punkt mit Leuchtturm, treffen auf unzählige Ornithologen mit ihren "Kanonen" Fotoapparate. Eigentlich wollten wir noch einen Tag hier verbringen, aber wir brauchen dringend Wasser, und der Grauwassertank ist auch randvoll. So fahren wir retour nach Kalmar zu einer Wasserstation.

Nächste Station ist das Börmshus in Bergavik ein hübscher Altbau, Konditorei nach Grossmutterart, mit feinen Kuchen und Kaffee im idyllischen Garten. Wir dürfen gratis auf dem Wiesen Parkplatz übernachten.

Samstag 3. September Östra Valje  an einem Badeplatz, uih Wasser bunkern mit einer Handpumpe

Sonntag 4. September   Kirkhult

Montag 5. September Oderliunga Mölla  ein wunderbarer, ruhiger Privatplatz, leider kann man weder entsorgen noch Wasser bunkern. Der Beitzer zeigt uns mit viel Stolz und sehr ausführlich sein Museum, interessant, aber leider sind viele Exponate "vergammelt".

Dienstag 6. September 177km nach Rastänga wir stehen bei der Kirche, es gibt Wasser, ich kann waschen, am nächsten Morgen wieder auffüllen

Mittwoch 7. September 196km Autobahnfahrt nach Fjenneslev auf Bauernhof. Die Wetterprognose ist schlecht, so fahren wir heute noch über die Öresundbrücke

Donnerstag 8. September 348 km Autobahn via Störebeltbrücke bis Horbo Stinesminde, ein verschlafenes Nest, Platz für ein WoMo, direkt am Meer, ruhig

Freitag 9. September bei stürmischem Wetter via Skagen in Dänemark nach Lemvig direkt am Kies Meeres Strand.

Samstag 10. September 400km bis Brokdorf (Elbe) Bauernhof

Sonntag 11. September  400km bis Reken, schöner Platz aber war sehr voll

Montag 12. September wieder in Köln mit Besprechung

 


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